Geschäfte machen in Italien: Wie ist das? Italien ist ein wichtiger Handelspartner der Niederlande. Das Land steht an sechster Stelle hinter Deutschland, Belgien, Großbritannien, Frankreich und den Vereinigten Staaten. Umgekehrt sind die Niederlande auch Italiens sechste Handelsnation.

Die Niederlande sind daher auch im wirtschaftlichen Bereich ein wichtiger Partner für Italien. Eine beträchtliche Anzahl niederländischer Unternehmen hat sich in Italien niedergelassen (hauptsächlich in den nördlichen Regionen). Italien ist auch in den Niederlanden gut vertreten. Auf dieser Website haben wir einen Überblick über Italienische Unternehmen in den Niederlanden Hospitalisiert.

Geschäfte machen in Italien

Gute Geschäftskontakte bedeuten, dass Sie den anderen und seine Gewohnheiten und Gepflogenheiten kennen. Für Niederländer, die in Italien Geschäfte machen möchten, haben wir eine Reihe wichtiger Geschäftsetiketten aufgelistet. Berücksichtigt man diese, ist die Chance auf einen Geschäftserfolg im „il bel paese“ um einiges höher.

Treffen Sie Ihren italienischen Geschäftspartner

Eine erste Bekanntschaft ist vorzugsweise persönlich. Es ist unwahrscheinlich, dass Italiener nach einem Anruf oder einer E-Mail Geschäfte tätigen. Als ein Land, in dem enge Familie und Freunde am wichtigsten sind, gibt es ein gesundes Misstrauen gegenüber „Fremden“. Die gute Nachricht ist, dass die Italiener sicherlich offen dafür sind, neue Freunde zu finden. Vor allem, wenn man Geschmack zeigt und die ungeschriebenen Regeln ein wenig kennt.

Der KMU-Sektor ist in Italien groß. Viele Unternehmen sind Familienunternehmen, in denen der „Chef“ fast alles entscheidet. Stellen Sie also besser sicher, dass Sie mit ihnen sprechen können. Seine Mitarbeiter haben oft eingeschränkte Entscheidungsbefugnisse. Denken Sie daran, dass es in Unternehmen oft eine große Hierarchie gibt.

Italiener wirken oft genauso familiär wie wir Niederländer, aber wenn es um die Arbeit geht, wird der Chef oft wirklich als Chef angesehen. Sie als Geschäftspartner können den Italiener auch länger vousvoyieren. Es kommt auch regelmäßig vor, dass „wichtige Personen“ mit „dottore“ oder „dottore“ angesprochen werden, auch wenn sie diesen akademischen Titel nicht tragen.

Versuchen Sie, in erster Linie in die Beziehung zu investieren. Italiener mögen es nicht, „schnell einen Deal zu machen“. Geschäfte in Italien zu tätigen beginnt mit dem Aufbau einer Beziehung. Vertrauen ist wichtig, weniger der beeindruckende Lebenslauf Ihres Unternehmens, den Sie mitbringen. Sie müssen dich mögen.

Eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen, bietet ein ausgiebiges Geschäftsessen. Man kann dort über Geschäfte reden, aber sicher nicht immer. Bei einem solchen Geschäftsessen darf Wein getrunken werden. Es gibt kein Rauchen. An öffentlichen Plätzen ist das in Italien schon lange nicht mehr erlaubt.

Kenntnisse der italienischen Sprache

Es hilft, wenn Sie Kenntnisse der italienischen Sprache haben. Ältere Italiener (z. B. KMU-Chefs) zeichnen sich nicht wirklich durch ihre Sprachkenntnisse aus. Für die jüngere Generation gilt das nicht: Englisch hatten sie zumindest in der Schule. Aber auch wenn Ihr (potenzieller) Geschäftspartner gut Englisch spricht, kann es hilfreich sein, selbst ein wenig Italienisch zu können.

Ihr Geschäftspartner wird Sie für Ihre Bemühungen loben, Italienisch zu sprechen, und es wird gut dazu beitragen, Vertrauen aufzubauen. Obwohl sich Italiener (genau wie die Niederländer) oft über ihr eigenes Land beschweren, wird ein Kompliment über Italien sicherlich geschätzt. Die Italiener respektieren die Organisation der nordeuropäischen Länder. Aber eine herablassende Haltung gegenüber Italien oder seinen Bewohnern können sie nur selbst zum Ausdruck bringen.

Geschäfte machen in Italien

Fragen Sie auch gerne nach der Region, aus der Ihr Geschäftspartner kommt. Denken Sie daran, dass Italiener nicht annähernd so direkt sprechen wie die Holländer. Oft geht es um die richtige Dekoration. Die Atmosphäre bei einem solchen ersten Geschäftsessen ist viel wichtiger als das, was eigentlich gesagt wird.

Man kann wirklich nicht genug loben, lassen Sie die Qualität des Essens nicht unerwähnt. Essen ist in der italienischen Kultur besonders wichtig. Bitte kritisieren Sie an dieser Stelle nichts.

Geschäfte machen in Italien: fare la bella figura

In der italienischen Kultur dreht sich alles um „la bella figura“. Bei Geschäften in Italien ist das nicht anders. Bei der Wahl der Kleidung kann man in Italien nicht leicht übertreiben. Ein gepflegter und gut sitzender Anzug ist im Geschäftsleben unerlässlich. So oder so, stellen Sie sicher, dass Sie gut aussehen.

Freizeitkleidung wird nicht geschätzt. Nicht einmal eine Jacke über Jeans. Der Italiener schätzt modische Kleidung und achtet besonders auf eine passende Krawatte, Socken und Schuhe. Mit einem sorgfältig ausgewählten Outfit zeigen Sie Ihrem italienischen Geschäftspartner, wie wichtig Ihnen der Termin ist.

Visitenkarten und Broschüren

Wie in den Niederlanden ist es bei Geschäften in Italien üblich, eine ordentliche Visitenkarte auszutauschen. Je weniger Informationen auf der Karte, desto wichtiger die Person. Achten Sie darauf, dass auch Ihr Vorname auf der Karte aufgedruckt ist.

Wenn Sie Broschüren oder Foldermaterial verteilen, fügen Sie am besten Texte in italienischer Sprache bei. Das erhöht Ihre Erfolgschancen. Sie können auch ein Geschenk mitbringen. Stellen Sie sicher, dass es wirklich etwas Schönes ist. Mit einem Schmuckstück vom Werbegeschenkbauern macht man einem Italiener keine Freude.

Buch über Geschäfte in Italien

Möchten Sie mehr über Geschäfte in Italien erfahren? Dann lesen Sie das interessante und unterhaltsame Buch „Italiaanse Zaken“ von Maarten Veeger. Auch erhältlich unter Bol.com.

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